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Gebäudereinigung verkaufen: Was Käufer an Verträgen, Objektleitung und Marge prüfen

Eine Gebäudereinigung verkaufen Sie meist an größere Reinigungsunternehmen, Wettbewerber aus der Region oder eine Objektleiterin aus dem eigenen Team. Käufer prüfen Reinigungsverträge mit Laufzeiten und Kündigungsfristen, die Abhängigkeit von Großkunden, die Marge je Objekt, die Objektleitung und ob Kunden an der Person des Inhabers hängen.

Hinweis: Artikel und Inhalte sind keine Rechts- oder Steuerberatung und ersetzen keine Beratung durch Rechts- und Steuerexperten.

Eine Gebäudereinigung hat auf den ersten Blick, was Käufer lieben: laufende Verträge, jeden Monat dieselben Kunden, planbare Umsätze. Auf den zweiten Blick sieht der Käufer auch die Kehrseite. Viel Personal, knappe Margen, kurze Kündigungsfristen und Kunden, die beim nächsten günstigeren Angebot wechseln können.

Ob Ihre Reinigungsfirma für Käufer attraktiv ist, entscheidet sich an diesen Punkten.

Definition

Eine Gebäudereinigung verkaufen heißt, ein Reinigungsunternehmen mit Unterhaltsreinigung, Glas- und Sonderreinigung samt Reinigungsverträgen, Personal, Objektleitung und Ausstattung an einen neuen Inhaber zu übergeben.

Wer Reinigungsfirmen kauft

KäufertypWas er suchtTypisch für
Größeres ReinigungsunternehmenVerträge und Region, Wachstum durch ZukaufFirmen mit stabilem Vertragsbestand
Wettbewerber aus der RegionKunden und PersonalKleinere Firmen
Facility-Management-AnbieterReinigung als Teil eines GesamtangebotsFirmen mit Gewerbe- und Industriekunden
Objektleiterin oder ObjektleiterEigene SelbstständigkeitFirmen mit gutem Team im Büro

Weil ein großer Teil des Werts in den Verträgen liegt, ist ein Wettbewerber oft ein naheliegender Käufer. Wie Sie sich dabei schützen, steht unter An einen Wettbewerber verkaufen.

Worauf Käufer bei einer Gebäudereinigung schauen

PrüfpunktWarumWas Sie vorbereiten
ReinigungsverträgeSie sind der Kern des WertsListe mit Kunde, Umsatz, Laufzeit, Kündigungsfrist, Preisanpassung
KundenkonzentrationEin großer Kunde kann viel Umsatz auf einmal mitnehmenUmsatzanteil der fünf größten Kunden
Marge je ObjektPersonalkosten bestimmen fast allesDeckungsbeitrag je Objekt
ObjektleitungSie hält Personal und Kunden zusammenWer leitet welche Objekte, seit wann
Personal und FluktuationPersonal ist der größte Kostenblock und schwer zu haltenPersonalstand, Fluktuation, Einarbeitung
Tarif und LohnanpassungenLohnsteigerungen müssen weitergegeben werdenWie werden Preisanpassungen in den Verträgen geregelt?
QualitätssicherungReklamationen kosten VerträgeKontrollen, Reklamationsquote

In der Gebäudereinigung gelten tarifliche Mindestlöhne. Ob und wie Ihre Verträge Lohnerhöhungen an die Kunden weitergeben, ist für einen Käufer eine der wichtigsten Fragen.

Was den Preis treibt und was ihn drückt

Treibt den PreisDrückt den Preis
Viele Verträge mit geregelter PreisanpassungVerträge ohne Anpassungsklausel
Breite KundenbasisEin Kunde mit großem Umsatzanteil
Objektleitung arbeitet selbstständigInhaber betreut Kunden und Personal persönlich
Gute Marge je ObjektObjekte, die nach Lohnerhöhung Verlust machen
Geringe FluktuationHoher Personalwechsel, ständige Einarbeitung
Dokumentierte QualitätskontrollenViele Reklamationen, keine Nachweise

Wie Sie Verlustobjekte finden, zeigt Unrentable Kunden erkennen. Warum Großkunden ein Risiko sind, steht unter Klumpenrisiken im Kundenstamm.

Die häufigste Schwachstelle: Kunden hängen am Inhaber

Viele Reinigungsverträge sind über persönliche Kontakte entstanden. Der Hausmeister oder die Einkäuferin ruft seit Jahren den Chef an, wenn etwas nicht passt. Wenn der Chef geht und die Kündigungsfrist nur wenige Monate beträgt, ist das für einen Käufer ein echtes Risiko. Übergeben Sie diese Kontakte an die Objektleitung, bevor Sie verkaufen. Wie das geht, steht unter Wenn Kunden nur mit dem Chef sprechen wollen.

Das Personal beim Inhaberwechsel

In der Gebäudereinigung arbeiten viele Beschäftigte in Teilzeit, in Randzeiten und oft seit Jahren im selben Objekt. Wenn sie vom Verkauf über Gerüchte erfahren, suchen manche sofort eine neue Stelle, und jede Lücke im Objekt gefährdet einen Vertrag. Planen Sie die Information deshalb genau: zuerst die Objektleitung, dann das Personal je Objekt, in der Sprache, die die Beschäftigten sprechen, und am selben Tag. Wie Sie das Gespräch aufbauen, steht unter Mitarbeiter über den Firmenverkauf informieren.

Rechenbeispiel: Was die Unterschiede ausmachen

Zwei Reinigungsfirmen mit gleichem Gewinn:

RechenbeispielBetrieb ABetrieb B
Bereinigtes EBIT150.000 €150.000 €
AusgangslageDrei Kunden bringen 55 % des Umsatzes, Verträge ohne PreisanpassungGrößter Kunde 10 %, Anpassungsklausel in den Verträgen
Angenommener Faktor2,84,0
Unternehmenswert420.000 €600.000 €
Unterschied180.000 €

Kundenkonzentration und fehlende Preisanpassung sind in der Gebäudereinigung die zwei Punkte, an denen Käufer am stärksten abziehen. Die Faktoren sind angenommen und keine Marktwerte.

Erste Schritte

  1. Vertragsliste mit Laufzeiten, Kündigungsfristen und Preisanpassung erstellen.
  2. Deckungsbeitrag je Objekt rechnen und Verlustobjekte neu verhandeln.
  3. Kundenkontakte an die Objektleitung übergeben.
  4. Die fünf größten Kunden und ihren Umsatzanteil prüfen.
  5. Den Wert mit dem Firmenwert-Rechner eingrenzen.

Merksatz

Eine Reinigungsfirma ist so viel wert wie ihre Verträge und die Menschen, die sie erfüllen. Verträge mit Preisanpassung, eine starke Objektleitung und Kunden, die nicht am Chef hängen, bringen den besten Preis.

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Quellen

  • Eigene Methodik MAXIMAL.DIGITAL.

Häufige Fragen

Größere Reinigungsunternehmen, die durch Zukauf wachsen, Wettbewerber aus der Region, Facility-Management-Anbieter und Führungskräfte aus dem eigenen Team wie Objektleiter.

Das ergibt sich aus dem bereinigten Gewinn mal einem Faktor, der vom Risiko abhängt. Verträge mit Preisanpassung, eine breite Kundenbasis und eine selbstständige Objektleitung heben den Faktor. Kurze Kündigungsfristen und Kundenkonzentration senken ihn.

Das hängt davon ab, wie der Verkauf gestaltet ist und was in den Verträgen steht. Klären Sie das mit Ihrem Anwalt, bevor Sie Käufern die Vertragsliste zeigen.

Zeigen Sie dem Käufer ehrlich die Zahlen und was Sie dagegen tun, etwa bei Einarbeitung, Objektleitung und Arbeitszeiten. Ein Betrieb, der die Fluktuation kennt und steuert, wirkt weniger riskant als einer, der sie verschweigt.

Mit Vorbereitung meist 12 bis 24 Monate. Die meiste Zeit braucht die Übergabe der Kundenkontakte an die Objektleitung und die Neuverhandlung unrentabler Verträge.

Sehr wichtig. Sie hält Personal und Kunden zusammen. Wenn Kunden die Objektleitung als Ansprechpartner kennen und das Personal von ihr geführt wird, bleibt der Betrieb nach dem Inhaberwechsel stabil.

Das ist möglich, etwa als Verkauf eines Kundenbestands an einen Wettbewerber. Ob und wie Verträge übertragen werden, klärt Ihr Anwalt. Offen bleibt dann, was mit Personal und Firma passiert, und das sollten Sie vorher entscheiden.

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